Lokalmatador Flückiger gewinnt den Stadtlauf 

Über 100 Läuferinnen und Läufer aller Altersgruppen gaben trotz Regenwetters ihr Bestes am 15. Zofinger Stadtlauf. Für die Highlights sorgten der Brittnauer Michael Flückiger mit einem klaren Sieg über 6.5 Kilometer und  „Ulmenweg&Friends“ als Sieger des Teamwettbewerbs.

Ständerätin Pascal Bruderer gab mit sichtlicher Freude für die Kids und Jugendlichen am Zofinger Stadtlauf über die kurzen Strecken von 0.7 bis 2.6 km den Startschuss. Bemerkenswerte Leistungen boten die beiden Zofinger Timo Ammann als Sieger der Kids und Toni Wüthrich als Erstplatzierter der Schüler 1.

Pascale Bruderer fit wie ein Turnschuh

Bruderer liess es sich als Botschafterin von Schweiz bewegt nicht nehmen, anschliessend gleich selber die 3.9 Kilometer durch die Zofinger Altstadt unter die Füsse zu nehmen und finishte in 20:06 Minuten. Die heisseste Entscheidung in der Hobbykategorie markierte allerdings einmal mehr der Teamwettbewerb um den grossen Käsepreis des Zofinger Chäslädelis. Das Team Ulmenweg&Friends hatte sich anlässlich der dritten Teilnahme besser denn je vorbereitet und verwies mit einer ausgeglichenen Leistung und Kategoriensiegen das Team Mobi-Sprinters und das Powerman OK-Team klar auf die Plätze. 

Flückiger so schnell wie nie zuvor

Etwas schneller zur Sache ging es zum Schluss über die 6.5 Kilometer. Der Lokalmatador Michael Flückiger lief schon auf den ersten Metern auf und davon. Statt gegen andere Athleten kämpfte er gegen die Uhr. „Mir ging es einzig darum, meine Bestleistung über diese Strecke zu verbessern – und das ist mir mit 14 Sekunden deutlich gelungen“, erläuterte er im Ziel. Zuletzt hatte der 38jährige Brittnauer den Stadtlauf 2008 gewonnen. Über den Tagessieg bei den Frauen durfte sich ebenfalls eine lokale Sportgrösse freuen. Die Triathletin Nadine Feiger gewann erstmals den Stadtlauf.

Insgesamt absolvierten nur etwas über 100 Teilnehmerinne und Teilnehmer den Stadtlauf, der traditionell den Auftakt zum Zofinger Intervall-Duathlon bildet. Die Konkurrenzsituation mit dem GP Bern und dem Lenzburger Lauf wie auch das nasskalte Wetter zeigten Folgen.   

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